Das Stellwerk.

Eine Definition besagt, dass Stellwerke ein „Teil der Eisenbahnsignalanlagen zum Steuern und Sichern des Zug- und Rangierbetriebs auf Betriebsstellen mit mehreren Gleisen“ sind.

Vereinfacht gesehen, ist ein Stellwerk also eine Art Bahnhof mit einer großen Anzahl an Gleisen, in dem Züge ein- und wieder auskehren. Zur Vermeidung von Kollisionen der Züge oder Fehlern bei der Weiterleitung werden diese durch bestimmte Signale gesteuert, um ihren richtigen Bestimmungsort zu erreichen.

Gut – aber was hat das Ganze jetzt mit der Physiotherapie zu tun ?!

Vergleicht man ein Stellwerk mit dem menschlichen Körper, stellt man Gemeinsamkeiten fest.
Der Mensch ist durchzogen mit kilometerlangen Nervenbahnen – vergleichbar mit den Gleisen eines Bahnhofs.
Diese Nervenbahnen dienen dazu, Millionen von Signalen durch den Körper zu transportieren – in Form von kleinen schnellen Zügen.
Um den Inhalt der Züge an den richtigen Ort zu leiten, müssen die Schnittstellen der Nervenbahnen   ihre Arbeit konzentriert durchführen. Das kann wiederum nur durch Signale stattfinden – mithilfe der Stellwerke.
Durch Verletzungen oder Krankheiten können diese Transportzüge auf das falsche Gleis geleitet werden. Diese Fehlleitung kann Einschränkungen im Bewegungsapparat hervorrufen.

Die Physiotherapie wirkt unterstützend, um diese Blockaden aufzuheben.